http//www.quantec-sensors.com/portfolio/quanton-b-transponderbasiert/

»Quanton B« – das transponderbasierte BNK-System der Quantec Sensors

In der EEG-Novelle 2019, ist erstmals auch die Option verankert, für die Realisierung bedarfsgesteuerter Nachtkennzeichnung transponderbasierte Systeme einzusetzen.

Deren Verwendung setzt voraus, dass in den betreffenden Luftfahrzeugen funktionsfähige Transpondergeräte installiert und aktiviert sind. 

»Quanton B«, das transponderbasierte BNK-System der Quantec Sensors, empfängt und verarbeitet von Luftfahrzeugen ausgesendete Signale. In Abhängigkeit von der bestimmten Position des Luftfahrzeugs erfolgt dann die Schaltung der Flughindernisbefeuerung. 

Quantec betreibt die zur BNK notwendigen Detektionssysteme selbst und bietet die BNK-Signale im Sinne eines Telekomdienstleisters an interessierte Windparks an. Dabei verantwortet Quantec die komplette Projektierung, die Installation, die behördliche Abnahme und die Inbetriebnahme der technischen Komponenten und deren Systemintegration in die vorhandene Windparkstruktur sowie auch die Systembetreuung im laufenden Betrieb. Sofern eine Ertüchtigung der Kommunikationsnetze und/oder der Befeuerungssysteme der Windenergieanlagen notwendig ist, kann dies auf Wunsch ebenfalls bei Quantec beauftragt werden.

Wichtiger Hinweis: Für Transponderbasierte BNK-Systeme gibt es derzeit keine regularische Grundlage und sie sind derzeit nicht durch die deutsche Flugsicherung (DFS) anerkannt. (jeweils Stand Februar 2019)

Technische Vorgaben werden voraussichtlich in der kommenden AVV-Novelle beschrieben. Bis zur eventuellen luftfahrtrechtlichen Anerkennung der transponderbasierten Systeme erfolgt deren Aktivierung nicht. Ob eine Anerkennung erfolgen kann und unter welchen Rahmenbedingungen, ist noch unklar.

Systemmerkmale

Für die Überwachung des Luftraumes und Erfassung von Flugobjekten setzt die Quantec Sensors Empfängereinheiten für Transpondersignale ein. Diese sind mit dem Quantec Rechenzentrum verbunden, welches die Daten verarbeitet und den jeweiligen Windpark mit BNK-Signalen versorgt.   

Die Komponenten des Systems sind auf Langlebigkeit, geringsten Wartungsbedarf und Flexibilität ausgelegt. 

An jeder relevanten Position im System steht die Sicherheit des Flugverkehrs an oberster Stelle: Wird ein Flugobjekt erkannt, schaltet das Steuerungssystem die Flughindernisbefeuerung an. Sobald das Flugobjekt den relevanten Luftraum verlassen hat, wird die Flughindernisbefeuerung ausgeschaltet. 

Das Steuerungssystem erkennt und speichert zudem Störzustände. Es ist jederzeit sichergestellt, dass bei Ausfällen der Kommunikation oder einzelner Komponenten im Windpark die Flughindernisbefeuerung regelkonform arbeitet.

Alle protokollierten Ereignisse werden über einen Zeitraum von mindestens 60 Tagen gespeichert und können somit jederzeit den Behörden zur Verfügung gestellt werden. 

Steuerung der Flughindernisbefeuerung im Windpark

In jedem Windpark wird eine von Quantec betriebene Kontrolleinheit, eine sogenannte „LCU-T“ installiert. Sie dient unter anderem als Schnittstelle zum Windpark bzw. zu dessen Kommunikationsnetzwerk und den angeschlossenen Befeuerungssystemen. Ein WAN/LAN Router stellt eine VPN-gesicherte Verbindung zum Quantec Rechenzentrum her, welches wiederum mit diversen Empfängereinheiten für Transpondersignale verbunden ist. Über die VPN-Verbindung empfängt die LCU-T die Informationen, um die BNK-Steuerung des Windparks durchzuführen. 

Je nach Topologie, Größe und Netzwerkinfrastruktur können in einem Windpark auch mehrere LCU-T installiert werden. Darüber hinaus besteht die Option, einen großen Windpark in kleinere Abschnitte zu unterteilen und die Flughindernisbefeuerung nur für einen ausgewählten Abschnitt zu aktivieren.

Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung: Konfiguration

Die LCU-T im Windpark überwacht sowohl die Verbindung zum Quantec Rechenzentrum als auch die Verbindung zum Aviation Light Control System. Sie führt zudem Protokoll über den Zustand der Verbindungen, die BNK-Schaltvorgänge sowie die Systemzustände.

Die Steuerung der Flughindernisbefeuerung durch die LCU-T erfolgt über eine Auswahl verschiedener Schnittstellen wie z.B. Modbus TCP oder diskrete Schaltkontakte.

Das Konzept der Quantec Sensors berücksichtigt Maximale System- und Investitionssicherheit

  • Erfüllung der Anforderungen aus dem EnSaG
  • Bei rechtzeitiger Beauftragung zeitgerechte Umsetzung bis 30.06.2020
  • Unabhängig von WEA-Typen umsetzbar
  • Bei gleichzeitiger Beauftragung der Ertüchtigung der Infrastruktur sowie der LCU-T fallen keine zusätzlichen Kosten für die Systemintegration an.
  • einmalige Anschlussgebühr zum Anschluss eines Windparks an eine LCU-T
  • Monatliche Signalnutzungsgebühren fallen erst nach der luftfahrtrechtlichen Anerkennung durch die DFS, der Zustimmung durch die Landesluftfahrtbehörde und der Aktivierung des Systems an.
  • Im Fall eines endgültigen Scheiterns der Anerkennung transponderbasierter BNK-Systeme kann die LCU-T zur Anbindung an andere Detektionssysteme genutzt werden. Beim Anschluss an Quanton A (Aktiv-Radar-System) wird dann die einmalige Anschlussgebühr zu 50% erstattet.

Achtung: Regulatorische Details einer möglichen transponderbasierten Lösung sind aktuell noch nicht verfügbar. Diese werden seitens der Behörden erarbeitet und sollen in der kommenden AVV-Novelle berücksichtigt werden. Eventuelle zusätzliche, zur luftfahrtrechtlichen Anerkennung notwendige Anforderungen, die heute noch nicht im Konzept von Quanton B berücksichtigt sind, müssen dann separat beauftragt werden und können gegebenenfalls zu zusätzlichen Kosten führen.